Das Malen gehört untrennbar zur kindlichen Entwicklung und fördert die Kreativiät deines Kindes. Daher zeigen wir dir heute die beliebtesten Malkästen und sagen dir, worauf du beim Kauf achten solltest.
Schon manches Baby greift sich einen dicken Stift und zeichnet Striche aufs Papier. Mit zwölf bis 13 Monaten entdeckt der Nachwuchs das Malen als kreative Ausdrucksfähigkeit und spätestens mit drei Jahren sind dann Malkästen angesagt. Jetzt hat das Kind motorische Fähigkeiten entwickelt, die den Umgang mit einem Deckfarbkasten und einem Pinsel ermöglichen.
Zeitlose Vorliebe Aquarellmalen
Der klassische Tuschkasten mit Wasserfarben und einer Tube Deckweiß gehört seit Generationen in jeden Schulranzen (Schulmalkasten) und ist natürlich auch zu Hause gefragt. Es gibt ihn von Pelikan, Geha und anderen Marken. Er beinhaltet zwölf bis 24 Grundfarben, die mit dem Deckweiß aufgehellt werden können. Jetzt fehlen nur noch die passenden Pinsel.
Die Technik des Malens mit einem Malkasten ist schon sehr alt. Wasserfarben wurden bereits um 900 nach Christus gezielt eingesetzt und später von bekannten Künstlern wie Albrecht Dürer oder Rembrandt weiterentwickelt. Doch die ältesten Zeugnisse für das Aquarellmalen liefern uns die Höhlenmalereien. Heutzutage haben unsere Kinder (und natürlich auch wir als Erwachsene) einen schicken Aquarell Farbkasten zur Verfügung und müssen nicht alle Grundfarben mehr selbst herstellen. Wer das Malen für sich entdeckt hat, kann auch eine einfache Tischstaffelei dazu besorgen. Damit geht das Ganze etwas einfacher vonstatten. Farbkasten, Pinsel und Staffelei gibt es auch im praktischen Set.
Checkliste: ein Malkasten für dein Kind
- Wasserfarben
- blaser und nicht so intensiv wie Aquarellfarben, dafür aber günstiger
- perfekt für das erste Experimentieren und Ausprobieren
- Aber: Motive verblasen nach geraumer Zeit
- Aquarellfarben
- strahlender und intensiver als Wasserfarben
- gibt es in Tuben oder Näpfchenform; letzeres für jüngere Kinder leichter zu nutzen
- wenn Motive länger erhalten bleiben und ihre Farbechtheit behalten sollen, sind hohe Lichtbeständigkeit und Deckkraft wichtig
- Generell:
- Öko-Test hat vor geraumer Zeit Wassermalfarben getestet (Link)
- Häufig enthielt gerade das Deckweiß problematische Inhaltsstoffe; Tipp: das Deckweiß gerade bei kleinen Kindern entfernen, da diese die Farbe unter Umständen in den Mund nehmen könnten
Die beliebtesten Malkästen
Pelikan Farbkasten K24 inklusive Deckweiß
Idena 22064
STAEDTLER Noris 888 Wasserfarbkasten
Pelikan Deckfarbkasten mit 12 Farben und Deckweiß-Tube
Zenacolor 74-teiliges professionelles Zeichenstifte Set
Halobios Kunstset
Pelikan Pinsel Starter-Set mit 5 Haar- und 5 Borstenpinseln
Herlitz Schulmalfarben bzw. Deckfarbkasten
Herlitz 10199933 Schulmalfarben bzw. Deckfarbkasten
ECD Germany Zeichenset Malset 112 teilig
Häufige Fragen
Welcher Malkasten für Erstklässler?
Pelikan K12 (12 Farben, Klassiker), Faber-Castell Pelikan-Set mit Pinsel, Aqua-Stifte-Set. Alle drei sind EN-71-zertifiziert und haben mischbare Wasserfarben.
Welche Mal-Techniken werden mit Malkasten geübt?
Wasserfarben sind ideal für: Mischen, Verlauf, Tropf-Effekte, Aquarell-Stil. Mit Tusche-Stiften: Konturen + Flächen. Plus Pinsel-Übungen (dick/dünn, trocken/nass).
Wie viele Farben braucht ein Anfänger?
12 Farben sind Standard für Grundschule. 24 Farben für Hobby. 48+ für ambitionierte Künstler. Mehr ist nicht zwingend besser — Mischen lernt man mit 12 Grundfarben besser.
Was ist im Malkasten dabei?
Standard-Set: 12 Wasserfarben-Näpfchen, 1 Mal-Pinsel (Rundpinsel Mittel), Deckel als Mischpalette. Premium-Sets zusätzlich: Verschiedene Pinsel-Größen, Schwamm, Wassergefäße, Tipps-Karten.
Sind Mal-Kasten-Farben Auswaschbar aus Kleidung?
Marken-Wasserfarben sind weitgehend auswaschbar bei 30 °C. Bei Premium-Studio-Farben weniger — auf Etikett achten (auswaschbar / permanent).
Was kostet ein guter Malkasten?
Schul-Set 8–18 €. Premium-Set 25–45 €. Künstler-Sets ab 60 €. Mit Aquarellpapier-Pad als Bundle oft günstiger.
Malkasten reinigen — wie?
Mit feuchtem Tuch oberflächlich. Pinsel: nach jedem Gebrauch sauber spülen, Spitze formen, an der Luft trocknen (nicht stehend in Wasser lassen — verformt die Spitze).

















